OpenStreetMap Microsofts Open-Source-Waffe gegen Google Maps
OpenStreetMap Microsofts Open-Source-Waffe gegen Google Maps
Um den Hauptkonkurrenten Google zu schwächen, investiert Microsoft schon seit einiger Zeit in das Open-Source-Projekt OpenStreetMap. Dabei hat Redmond nicht nur Geld, sondern auch Kartenmaterial gespendet. Und auch die Beziehungen zwischen OpenStreetMap und Bing wurden gestärkt - die Suchmaschine benutzt den Kartendienst bereits seit 2010.
Die Taktik scheint aufzugehen: Obwohl Google Maps auf dem Online-Kartenmarkt zweifelsohne immer noch dominant ist, haben sich einige Unternehmen dennoch aufgrund zu hoher Gebühren von Google Maps entfernt. Foursquare und iPhoto, die Foto-Management-App für das iPhone, benutzen beispielsweise schon OpenStreetMap.

Hintergrund: OpenStreetMap ist eine Art Wikipedia für Karten. Freiwillige stellen hier Karteninformationen zur Verfügung, um so einen kostenlosen und offenen Kartendienst zu erschaffen. Knapp eine halbe Million Freiwillige haben bereits Inhalte beigesteuert.
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