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Microsoft hat Patentvereinbarungen mit 70 Prozent aller Android OEMs

Judith Lungstraß

Durch die neuste Patentvereinbarung mit dem Smartphone-Hersteller LG verfügt Microsoft mittlerweile über Vereinbarungen mit knapp 70 Prozent aller in den USA verkauften Android-OEMs. Details des aktuellen Deals mit LG wurden nicht bekannt gegeben; bisher war es jedoch üblich, dass Microsoft Lizenzgebühren von Seiten der Gerätehersteller erhielt, wenn diese Android in ihren Produkten benutzten.

Microsoft besitzt schon seit längerer Zeit IP-Vereinbarungen mit zehn weiteren Geräteherstellern für Android und Chrome OS, namentlich HTC, Wistron, Velocity Micro, Onky, General Dynamics Itronix, Acer, ViewSonic, Samsung, Quanta Computer und Compal Electronics. Aufgrund dieser Vereinbarungen wurde Microsoft im letzten Jahr bereits von Google vorgeworfen, eine feindliche Kampagne gegen Android zu führen.

Derzeit befinden sich mehrere Android-Gerätehersteller im Patentstreit mit Microsoft. Im März 2011 hatte Microsoft den Buchhändler Barnes & Noble, Hersteller des Nook E-Readers und des Nook Color Tablet Device, beschuldigt, gegen fünf Microsoft-Patente zu verstoßen. Und auch Motorola wird vorgeworfen, neun Patente zu verletzen, wobei die US International Trade Commission nur einen dieser Patentverstöße für tragbar hält.

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