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Konferenzrückblick: Das war die BASTA! 2014

Microsoft goes Open Source

Judith Lungstraß

Microsoft hat das bisherige Interoperability Strategy Team in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgelagert. Das neue Unternehmen wird Microsoft Open Technologies Inc. heißen und soll sich explizit auf die Zusammenarbeit mit der Open Source Community konzentrieren.

Jean Paoli leitet die neue Microsoft Open Technologies, Inc. Quelle: MSDN-Blog
Jean Paoli leitet die neue Microsoft Open Technologies, Inc. Quelle: MSDN-Blog

Die Grundidee ist, engere Beziehungen sowohl zu der Community als auch zu Open-Source-Entwicklern zu knüpfen. Zum Geschäftsführer wurde Jean Paoli, derzeitiger General Manager des Interoperability Strategy Teams und Miterfinder des XML-1.0-Standards, ernannt. Er steht an der Spitze eines Teams mit 50 bis 75 Mitarbeitern. Paoli fasst die hinter Microsoft Open Technologies stehende Philosophie folgendermaßen zusammen:

The (Open Technologies) subsidiary provides a new way of engaging in a more clearly defined manner. This new structure will help facilitate the interaction between Microsoft's proprietary development processes and the company's open innovation efforts and relationships with open source and open standards communities.

Microsoft war nicht immer ein Fan der Open-Source-Bewegung. In letzter Zeit hat das Unternehmen jedoch verstärkt mit der Community zusammengearbeitet. So wurde beispielsweise der Quellcode von ASP.NET MVC, dem ASP-NET Web API und den ASP.NET Web Pages erst kürzlich unter eine Open-Source-Lizenz gestellt. Auch an der Entwicklung des Open-Source-Betriebssystems Linux war Microsoft im vergangenen Jahr maßgeblich beteiligt.

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