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Die 3 nützlichsten Verbesserungen im Desktop-Modus von Windows 8

Judith Lungstraß

Derzeit redet alle Welt über Windows 8, über die neuen Features und Verbesserungen im Vergleich zur Vorgängerversion. Doch wenn wir ehrlich sind, haben die meisten eingeführten Veränderungen mit den neuen Metro Style Apps zu tun. Der Desktop-Modus hingegen sieht Windows 7 sehr ähnlich - nur eben ohne Start Button. Andrew Grush von Windows8update hat jedoch drei Veränderungen im Desktop-Modus festgestellt, die sich nicht nur für Verfasser von Texten jeglicher Art wie ihn selbst als sehr nützlich erweisen könnten.

Erstmals gibt es in Windows 8 eine System-weite interne Rechtschreibüberprüfung. Rechtschreib- bzw. Tippfehler werden also nicht mehr nur in den Office-Anwendungen entdeckt, sondern beispielsweise auch bei Facebook oder wenn man einen Blogartikel kommentiert. Von eben jener Prüfung in einem Blogpost hat Grush einen Screenshot angefertigt:

System-weite Rechtschreibprüfung bei Windows 8 Quelle: Windows8update
System-weite Rechtschreibprüfung bei Windows 8 Quelle: Windows8update

In Windows 7 und seinen Vorgängerversionen fertigte man einen Screenshot dadurch an, dann man auf der Tastatur die "Drucken"-Taste betätigte und den im Zwischenspeicher befindlichen Screenshot anschließend in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop oder auch ganz einfach Paint einfügte.

Hätte man diese Methode auch für Windows 8 übernommen, so hätten sich einige Probleme bei der Anfertigung von Screenshots im Metro Interface ergeben. Immerhin müsste man in diesem Fall ständig zwischen Metro- und Desktop-Oberfläche hin und her wechseln - alles nur, um ein paar Bilder abzuspeichern. Stattdessen betätigt man nun einfach die Windows-Taste und die "Drucken"-Taste und schon wird eine Datei mit dem jeweiligen Screenshot im Bilder-Order abgespeichert - ganz ohne Bildbearbeitungsprogramm und Einfügen.

Die letzte der drei von Grush genannten Verbesserungen im Desktop-Modus von Windows 8 mag subjektiv und Geräte-spezifisch sein, verdient aber dennoch, genannt zu werden. Grush empfindet die Nutzung des Desktop-Modus nämlich als deutlich schneller und flüssiger als bei Windows 7 - eben "fast and fluid", wie sich Microsoft gerne selbst ausdrückt. Als Grund hierfür vermutet er die geringen Systemanforderungen, die das Betriebssystem benötigt.

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